Hormonelle Verhütungsmittel (Unerwünschte Wirkungen)

Hormonelle Verhütungsmittel sind Behandlungen, die im Allgemeinen auf Östrogenen und Gestagenen basieren, die den Eisprung hemmen und so eine Schwangerschaft verhindern. Eine der wichtigsten unerwünschten Wirkungen ist das Auftreten von Venenthrombosen, ein Risiko, das bei Frauen, die Trägerinnen bestimmter genetischer Varianten sind, besonders hoch ist.

Hormonelle Verhütungsmittel enthalten Progesteron oder die Kombination von Progesteron und Östrogen. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich, z. B. als orale Verhütungsmittel, Hautpflaster, Vaginalring, Implantat oder Injektion. Obwohl sie hauptsächlich zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, sind sie auch zur Behandlung des prämenstruellen Syndroms, zur Verbesserung von Akne und übermäßiger Behaarung, bei Dysmenorrhoe und in der Perimenopause indiziert, um nur einige zu nennen.

Sie ist weit verbreitet und wird Schätzungen zufolge von mehr als 55 Millionen Frauen verwendet.

WIRKMECHANISMUS

Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron tragen dazu bei, den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit der Frau zu steuern. Wenn sie exogen eingenommen werden, hemmen sie die Freisetzung von ovulationsstimulierenden Hormonen, so dass der Eisprung ausbleibt und der Zervixschleim sich verdickt, was den Spermien den Durchtritt erschwert.

KONTRAINDIKATIONEN

Hormonelle Verhütungsmittel sind kontraindiziert bei Frauen mit Thromboembolien oder Thrombophlebitis in der Vorgeschichte, Lebererkrankungen, Gelbsucht, hormonabhängigen Tumoren, Brustkrebs, Schwangerschaft, Hyperlipoproteinämie, Lebertumoren, hohem Blutdruck oder Lupus.

Darüber hinaus sollte es bei Patienten mit Migräne, Depressionen, Epilepsie, Otosklerose, Krampfadern, Nephropathie, entzündlichen Darmerkrankungen oder Hypophysenadenomen mit Vorsicht angewendet werden. Besondere Vorsicht ist auch bei Frauen geboten, die rauchen.

NEBENWIRKUNGEN

Die Anwendung einer kombinierten Hormontherapie kann Nebenwirkungen wie Durchbruchblutungen, Brustspannen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschwellungen oder erhöhten Blutdruck verursachen. Die meisten dieser Nebenwirkungen verschwinden nach einiger Zeit der Behandlung.

Es ist wichtig zu wissen, dass hormonelle Verhütungsmittel das Risiko für bestimmte schwerwiegende Erkrankungen wie tiefe Venenthrombosen, Schlaganfälle oder Lebererkrankungen erhöhen. Das Risiko für diese Ereignisse wird durch bestimmte Faktoren wie Rauchen oder das Vorhandensein bestimmter genetischer Marker, wie Faktor-V-Leiden, erhöht.

HANDELSNAMEN

In der Kategorie der hormonellen Empfängnisverhütungsmittel finden sich die folgenden Wirkstoffe:

  • Desogestrel (z. B. Ceracet®, Cyclessa®).
  • Estradiol/Progesteron (z. B. Metrigen®, Bijuva®)
  • Ethinylestradiol/Norelgestromin (z. B. Evra®)
  • Etonogestrel (z. B. Implanon®, Nuvaring®)
  • Levonogestrel (z. B. Mirena®, Liletta®)
  • Norethindron (z. B. Activelle®, Primolut®)

Analysierte Gene

F5

Bibliographie

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