Ibuprofen (Wirksamkeit)

Ibuprofen kann für einige Personen mit akuter Migräne bei Erwachsenen eine wirksame Behandlung sein. Es gibt jedoch viele Personen, bei denen Ibuprofen keine Linderung verschafft. Dies kann auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein bestimmter genetischer Varianten in den Ibuprofen-Metabolisierungs- und -Reaktionsgenen oder auf andere Faktoren (wie z. B. den Schweregrad der Migräne oder die Ätiologie der schweren Kopfschmerzen) zurückzuführen sein. Diese Probleme, die mit Ibuprofen bei Personen mit Migräne oder sehr starken Kopfschmerzen gesehen werden, werden bei leichten oder mittelschweren Kopfschmerzen nicht gesehen (da die Ätiologie der neurologischen Störung anders ist). Bei Personen mit starken Kopfschmerzen sind Dosen von 400 mg oft viel wirksamer als 200 mg.

Wirkungsmechanismus

Ibuprofen wirkt, indem es die Synthese von Prostaglandinen auf der peripheren Ebene hemmt (Hemmung des COX-2- oder PTGS2-Gens).

KONTRAINDIKATIONEN

Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder andere NSAIDs

-Vorgeschichte von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria in Verbindung mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAIDs.

-Vorgeschichte von gastrointestinalen Blutungen oder Perforationen im Zusammenhang mit früheren NSAR-Behandlungen, aktive oder rezidivierende peptische Ulzera/gastrointestinale Blutungen (2 oder mehr verschiedene Episoden von nachgewiesenen Ulzerationen oder Blutungen) oder Vorgeschichte von peptischen Ulzera/rezidivierenden Blutungen.

-Aktive entzündliche Darmerkrankung, schweres Nierenversagen; schweres Leberversagen, schwere Herzinsuffizienz; Blutungsdiathese oder andere Blutungsstörungen.

-Drittes Trimester der Schwangerschaft.

-Zerebrovaskuläre Blutungen oder andere aktive Blutungen, Koronarerkrankungen; schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).

Bei intravenöser Verabreichung ist Ibuprofen kontraindiziert, wenn perioperative Schmerzen aufgrund einer Koronararterien-Bypass-Transplantationsoperation vorliegen.

NEBENWIRKUNGEN

Ein Missbrauch von Ibuprofen kann folgende unerwünschte Wirkungen hervorrufen: Magengeschwüre, gastrointestinale Perforation und Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Meläna, Hämatemesis, Stomatitis ulcerosa, Verschlimmerung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn; Müdigkeit oder Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel; Schwindel; Akne; Schmerzen und Brennen an der Injektionsstelle (bei intravenöser Verabreichung).

PHARMACOLOGISCHE INTERAKTIONEN

Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen bei gleichzeitiger Einnahme von Ibuprofen mit: anderen NSAR, oralen Antikoagulantien vom Dicoumarin-Typ, Thrombozytenaggregationshemmern vom Acetylsalicylsäure-Typ, oralen Kortikosteroiden und SSRI-Antidepressiva.

-Ibuprofen verringert die Wirksamkeit von: Furosemid und Thiazid-Diuretika.

-Ibuprofen verringert die blutdrucksenkende Wirkung von: ß-Blockern, ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Antagonisten.

-Ibuprofen erhöht die Plasmaspiegel von: Digoxin, Phenytoin und Lithium.

-Ibuprofen erhöht die Toxizität von: Methotrexat, Hydantoinen, Sulfa-Medikamenten und Baclofen.

Ibuprofen kann Magen-Darm-Schäden verstärken bei gleichzeitiger Einnahme von: Salicylaten, Phenylbutazon, Indomethacin und anderen NSAIDs.

-Ibuprofen verstärkt die Wirkung von: oralen Hypoglykämika und Insulin.

-Ibuprofen verursacht einen additiven Effekt auf die Thrombozytenhemmung mit Ticlopidin.

-Ibuprofen verstärkt die Blutungszeit von Antikoagulantien.

-Ibuprofen erhöht das Risiko einer Nephrotoxizität bei: Tacrolimus und Cyclosporin.

-Ibuprofen erhöht das Risiko von Blutungen und gastrointestinalen Ulcera mit: Kortikosteroiden, Bisphosphonaten oder Oxypentifyllin, selektiven Cyclooxygenase-2-Hemmern.

-Ibuprofen kann ein Blutungsrisiko verursachen, wenn es zusammen mit: Ginkgo biloba, Thrombolytika eingenommen wird.

-Ibuprofen potenziert die nephrotoxische Wirkung von Aminoglykosiden.

Markennamen

-Advil® (Tabletten)

-Advil® Migräne

-Advil® Liqui-Gels®

-Nurofen®

-Motrin® (Tabletten)

-Motrin® (Tropfen)

-Motrin® Migräne

-Und so weiter.

Analysierte Gene

CYP2C8 CYP2C9 PTGS2

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