Tramadol (Dosierung)

Tramadol ist ein Opioid-Analgetikum, das zur Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen eingesetzt wird und auf bestimmte Nervenzellen im Rückenmark und im Gehirn wirkt. Die Identifizierung genetischer Polymorphismen von Genen, die am Tramadol-Stoffwechsel beteiligt sind, wie z. B. das CYP2D6-Gen, kann eine optimale Anpassung der Behandlungsdosis ermöglichen.

Tramadol ist ein zentral wirkendes Opioid-Analgetikum, reiner nicht-selektiver Agonist von μ, Delta- und Kappa-Opioid-Rezeptoren, mit höherer Affinität zum μ Rezeptor. Es wird häufig zur Behandlung mässiger bis starker Schmerzen eingesetzt.

KONTRAINDIKATIONS

Tramadol ist in den folgenden Situationen kontraindiziert:

Hypersensibilität gegenüber Tramadol; akute Intoxikation oder Überdosierung mit ZNS-Depressiva (Alkohol, Hypnotika, andere Opioid-Analgetika); Begleiterscheinung mit MAOIs oder Patienten, die in den letzten 2 Wochen behandelt wurden; Konkomitanz mit Linezolid; schwere Leber- oder Niereninsuffizienz; Epilepsie, die durch die Behandlung nicht ausreichend kontrolliert wird; schwere Ateminsuffizienz; während der Laktation, wenn eine Langzeitbehandlung (mehr als 2 oder 3 Tage) erforderlich ist; zur Behandlung des Opioid-Entzugssyndroms.

VORSICHT

Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Verschreibung von Kodein bei Personen, die älter als 75 Jahre alt sind, getroffen werden.

Bei Patienten mit moderater Nieren- und Leberfunktionsstörung sollte Kodein unter Verwendung verlängerter Dosierungsintervalle verabreicht werden.

Vorsicht ist geboten bei Personen, die von Opioiden abhängig sind oder zu Missbrauch neigen.

Vorsicht ist geboten bei Patienten, die ein Kopftrauma, einen Schock oder eine Wissensstörung unbekannter Herkunft erlitten haben.

Vorsicht bei der Verschreibung von Kodein bei Patienten mit Atemdepression, intrakranieller Hypertonie, akuter Porphyrie, Veränderungen der Gallenwege, Epileptikern oder Patienten, die zu Krampfanfällen neigen.

Vorsicht bei Patienten, die mit Medikamenten behandelt werden, die die Anfallsschwelle herabsetzen, oder die mit CYP3A4 oder CYP2D6 metabolisiert oder mit ZNS-Depressionsmitteln behandelt werden.

Tramadol hat ein geringes Abhängigkeitspotential, aber langfristig kann es Toleranz, Abhängigkeit und Entzugssyndrom induzieren.

NEBENWIRKUNGEN

Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrung, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, trockener Mund, Schwitzen, Müdigkeit.

PHARMAKOLOGISCHE INTERAKTIONEN

Die Toxizität von Tramadol kann verstärkt werden durch: Zentraldepressiva, Alkohol, Ritonavir.

Es besteht das Risiko einer Atemdepression, wenn es gleichzeitig mit anderen Morphinderivaten, Benzodiazepinen, Barbituraten eingenommen wird.

Die Wirkung von Tramadol wird vermindert durch: Carbamazepin, Buprenorphin, Nalbuphin, Pentazocin.

Es besteht die Gefahr von Krampfanfällen in Verbindung mit: SSRIs, Serotonin-/Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika und andere Medikamente, die die Anfallsschwelle senken, wie Bupropion, Mirtazapin, Tetrahydrocannabinol.

Der Bedarf an Tramadol wird durch Ondasetron (postoperativer Schmerz) erhöht.

MARKENNAMES

  • Adolonta ®
  • Dolpar ®
  • Gelotradol ®
  • Tioner ®
  • Tradonal ®
  • Zytram ®

Analysierte Gene

CYP2D6

Bibliographie

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