Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat (Unerwünschte Wirkungen)

Die Kombination von Cyclophosphamid, Fluorouracil und Methotrexat ist eine Therapie, die in der Krebsbehandlung eingesetzt wird. Das Vorhandensein bestimmter Polymorphismen im MTHFR-Gen wurde mit einem erhöhten Toxizitätsrisiko in Verbindung gebracht.

Cyclophosphamid ist ein alkylierendes Zytostatikum mit einem breiten antineoplastischen Spektrum (Immunsuppressivum). Es ist ein elektrophiles Mittel, das spezifisch in der S-Phase des Zellzyklus (Phase, in der die DNA verdoppelt wird) wirkt. Reagiert mit den nukleophilen Atomen der Nukleinsäurebasen und bildet Inter- und Intra-Kettenbrücken in der Doppelhelix-DNA, wodurch wichtige Interferenzen in den Prozessen der Transkription und DNA-Replikation verursacht werden.

Cyclophosphamid ist bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen das Medikament kontraindiziert. Ebenso sollte es während der ersten drei Monaten der Schwangerschaft oder bei Patienten mit Anämie, Leukopenie oder Thrombozytopenie nicht verabreicht werden. Längere Einnahme von Cyclophosphamid kann zu schweren Knochenmarksdepressionen, Porphyrie und hämorrhagischer Cystitis führen.

Bei der Zufuhr von Cyclophosphamid ist eine der Vorkehrungen, die getroffen werden müssen, um Paravasation zu vermeiden.

Nebenwirkungen von Cyclophosphamid sind Übelkeit, Erbrechen, Blasenreizung und Alopezie. Andere schwerwiegendere Nebenwirkungen sind Leukopenie, gastrointestinale Toxizität, Hepatotoxizität, Myelodysplasie und akute myeloische Leukämie.

PHARMAKOLOGISCHE INTERAKTIONEN

Die Toxizität von Cyclophosphamid wird durch die Einnahme von Barbituraten erhöht.

Die Wirksamkeit von Cyclophosphamid wird durch die Einnahme von Phenothiazinen vermindert.

Cyclophosphamid erhöht das Risiko einer Wirbelsäulendepression bei gleichzeitiger Einnahme von Allopurinol.

Wenn Sie wissen möchten, welche Substanzen wir in unserem DNA-Test analysieren, lesen Sie bitte den Abschnitt über pharmakologische Verträglichkeit oder Pharmakogenetik.

MARKENNAMEN:

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    Genoxal ®

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    Cytoxan ®

Analysierte Gene

MTHFR

Bibliographie

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Guillem VM, Collado M, Terol MJ, Calasanz MJ, Esteve J, Gonzalez M, et al. Role of MTHFR (677, 1298) haplotype in the risk of developing secondary leukemia after treatment of breast cancer and hematological malignancies. Leukemia, 2007; 21(7):1413–22.

Shimasaki N, Mori T, Torii C, Sato R, Shimada H, Tanigawara Y, et al. Influence of MTHFR and RFC1 Polymorphisms on Toxicities During Maintenance Chemotherapy for Childhood Acute Lymphoblastic Leukemia or Lymphoma. J Pediatr Hematol Oncol, 2008; 30(5):347–52.

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