Tryptane (Wirksamkeit)

Triptane sind eine Gruppe von Arzneimitteln, die zur Behandlung von akuten Migräneanfällen eingesetzt werden. Viele Patienten berichten über eine unzureichende Schmerzlinderung, was auf das Vorhandensein bestimmter Polymorphismen in Genen, die am Stoffwechsel dieser Medikamente beteiligt sind, oder in Genen, die das Ziel der Medikamente sind, zurückzuführen sein kann.

Die Triptane sind eine Gruppe von Medikamente, die für die Behandlung von akuter Migräneanfälle benutzt werden. Sie sind auch nutzlich bei andere Kopfschmerzen, aber sie werden nicht als präventive Medikamente für die Vermeidung dieser Migräneanfälle benutzt.

Wenn Sie wissen möchten, welche Substanzen wir in unserem DNA-Test analysieren, lesen Sie bitte den Abschnitt über pharmakologische Verträglichkeit oder Pharmakogenetik.

WIRKUNGSMECHANISMUS

Der Wirkungsmechanismus der Triptane beruht auf ihren agonistischen Eigenschaften über Serotoninrezeptoren vom Typ 1B und 1D, die den Haupteffekt der Vasokonstriktion der intrakraniellen Arterien, einschließlich der mittleren Hirnarterie, der mittleren Meningealarterie und der Arteria basilaris, hervorrufen und auf diese Weise den Kopfschmerz hemmen, der bei Migräne auftritt (der durch Vasodilatation entsteht).

KONTRAINDIKATIONEN

-Die Anwedung von Triptane ist kontraindiziert, wenn die Patienten Überempfindlichkeit gegen diese Medikamente zeigen.

-Die Anwedung von Triptane ist gleichzeitig mit Ergotamin oder Derivate (Methysergid inklusiv) oder andere 5HT1B/1D-Serotonin-Rezeptor-Agonisten kontraindiziert.

-Die Anwendung von Triptane ist gleichzeitig mit MAOI-Behandlungen oder innerhalb von 2 Wochen nach Beendigung der Behandlung kontraindiziert.

-Kontraindiziert bei Patienten mit vorherigem Herzinfarkt, Schlaganfall oder vorübergehende Durchblutungsstörung.

-Kontraindiziert bei Patienten mit Herzischämie, Angina pectoris, stumme Ischämie, Prinzmetal-Angina oder periphere Gefäßerkrankung.

-Kontraindiziert bei Patienten mit mittelschwerer oder leichter unkontrollierter Hypertonie; schwerer Leberinsuffizienz, schwerer Niereninsuffizienz.

NEBENWIRKUNGEN

Schwindel, Schläfrigkeit, Parästhesie, Kopfschmerzen, Hypoästhesie, Verringerung der Scharfsinnigkeit, Zittern, Herzklopfen, Tachykardie, Röte/Hitzewallungen, Rachenbeschwerden, Atemnot, Übelkeit, tockener Mund, Erbrechen, Durchfall, Schweiß, Brust- oder Unterleibschmerz, Myalgie, Müdigkeit.

(Je nach Art des Triptans können die Nebenwirkungen variieren).

MARKENNAMEN

-Rizatriptan: Maxalt®

-Naratriptan: Amerge®, Naramig®

-Zolmitriptan: Zomig®

-Sumatriptan: Imigran®,

-Almotriptan: Axert®

-Eletriptan: Relpax®, Relert®

-Frovatriptan: Forvey®, Perlic®

Analysierte Gene

DRD2 GNB3 OCT1

Bibliographie

Ong, J. J. Y., & de Felice, M. (2017). Migraine Treatment: Current Acute Medications and Their Potential Mechanisms of Action. Neurotherapeutics, 15(2), 1–17

Matthaei, J., Kuron, D., Faltraco, F., Knoch, T., Dos Santos Pereira, J. N., Abu Abed, M., Prukop, T., Brockmöller, J., & Tzvetkov, M. V. (2016). OCT1 mediates hepatic uptake of sumatriptan and loss-of-function OCT1 polymorphisms affect sumatriptan pharmacokinetics. Clinical Pharmacology and Therapeutics, 99(6), 633–641

Tzvetkov, M. V. (2017). OCT1 pharmacogenetics in pain management: Is a clinical application within reach? In Pharmacogenomics (Vol. 18, Issue 16, pp. 1515–1523). 

Schürks, M., Kurth, T., Stude, P., Rimmbach, C., De Jesus, J., Jonjic, M., Diener, H. C., & Rosskopf, D. (2007). G protein β3 polymorphism and triptan response in cluster headache. Clinical Pharmacology and Therapeutics, 82(4), 396–401

 

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