Morphin, Oxycodon, Fentanyl (Dosierung)

Opioid-Analgetika sind ein sehr nützliches Mittel zur Behandlung von starken Schmerzen, die auf andere Behandlungen nicht ansprechen. Bestimmte genetische Varianten können das Ansprechen auf diese Medikamente beeinflussen, so dass die Kenntnis dieses genetischen Profils dazu beitragen kann, jedem Patienten die optimale therapeutische Dosis zukommen zu lassen.

Opioid-Analgetika (wie z.B. Morphin, Oxycodon und Fentanyl) werden auch als Narkotika bezeichnet. Sie werden nur zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt, die intensiv sind und durch andere Arten von Analgetika nicht gelindert werden (da es sich um sehr starke Analgetika handelt). Sie sollten nicht länger als 3-4 Monate angewendet werden, es sei denn, der Facharzt gibt andere Indikationen und verlängert die Behandlung. Opioide werden u.a. bei der Behandlung von Schmerzen, die durch Krebs verursacht werden, häufig eingesetzt.

Ihr Wirkungsmechanismus ist die Bindung an Opioidrezeptoren im Gehirn, wodurch die Schmerzempfindung blockiert wird.

Opioide oder narkotische Analgetika, die im Übermaß eingenommen werden, können süchtig machen und stehen im Zusammenhang mit Todesfällen durch versehentliche Überdosierung.

VORSICHT

Wenn Sie narkotische Analgetika oder Opioide einnehmen, trinken Sie keinen Alkohol, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine schweren Maschinen.

NEBENWIRKUNGEN

Schläfrigkeit, beeinträchtigtes Urteilsvermögen, Juckreiz, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Entzugssymptome nach Absetzen der Behandlung (die Dosis sollte mit der Zeit allmählich reduziert werden, um das Entzugssyndrom zu vermeiden).

Obwohl wir in unserer Plattform die Pharmakogenetik verschiedener Opioide wie Codein, Tramadol, Alfentanil und anderer beschreiben, haben wir in diesem Artikel die genetischen Polymorphismen gruppiert, die die Reaktion auf Morphin, Oxycodon und Fentanyl auf die gleiche Weise beeinflussen. Die genetische Information bezüglich der Reaktion auf andere Opioide ist ebenfalls in diesem Abschnitt der Pharmakologie zu finden, aber in anderen verschiedenen Artikeln, da die medizinische Literatur andere Polymorphismen beschreibt, die die Reaktion beeinflussen.

MARKENNAMEN

  • Morfina: Morfina Braun®, Morfina clorhidrato®, MST Continus®, Oramorph®, Sevredol®, Zomorph®, Dolq®
  • Oxicodona: Oxycontin®, Oxynorm®
  • Fentanilo: Fentanest®

Analysierte Gene

ABCB1 COMT OPRM1 RHBDF2

Bibliographie

Lloyd RA, Hotham E, Hall C, Williams M, Suppiah V. Pharmacogenomics and Patient Treatment Parameters to Opioid Treatment in Chronic Pain: A Focus on Morphine, Oxycodone, Tramadol, and Fentanyl. Pain Med, 2017; 18(12):2369–87.

Lötsch J, von Hentig N, Freynhagen R, Griessinger N, Zimmermann M, Doehring A, et al. Cross-sectional analysis of the influence of currently known pharmacogenetic modulators on opioid therapy in outpatient pain centers. Pharmacogenet Genomics, 2009; 19(6):429–36.

Galvan A, Skorpen F, Klepstad P, Knudsen AK, Fladvad T, Falvella FS, et al. Multiple Loci modulate opioid therapy response for cancer pain. Clin Cancer Res, 2011; 17(13):4581–7.

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